Intention

Um ein gemeinschaftliches Projekt erfolgreich zu realisieren, ist eine gemeinsame Ausrichtung eine wesentliche Grundvoraussetzung. Oft wird implizit vorausgesetzt, dass alle unter der gleichen Überschrift dasselbe verstehen, und erst spät wird klar, wie unterschiedlich die Träume und Vorstellungen der einzelnen Projektteilnehmenden überhaupt sind.

Eine gemeinsame Ausrichtung als verbindendes und motivierendes Element explizit machen, und damit eine Grundlage für alle zukünftige Arbeit legen ist ein wesentlicher Aspekt für Initiativgruppen.

Inspiriert von DragonDreaming arbeiten wir hier oft mit „Traumkreisen“, in denen alle Wünsche der Projektteilnehmenden an das gemeinsame Projekt ausgesprochen und gesammelt werden. Gerne integrieren wir hier auch kreative und symbolische Elemente wie Malen, Gestalten, Darstellen, Symbolgegenstände und Anderes.

Zum Themenfeld „Intention“ gehören verschiedene Ebenen:

Zum einen die Vision, idealerweise eine kurze, knackige Darstellung eines gemeinsamen Zieles, wie auch eine ausführliche Beschreibung des gemeinsam erstrebten Zustandes.

In dieser Phase wird auch auf die „Mission“ geschaut – wie wird die gemeinsame Vision konkret umgesetzt? Und was erwarten die Gemeinschaftsmitglieder konkret voneinander? Was sind die Basis-Verabredungen der Gruppe? Hier die „Essentials“ zu formulieren, was wirklich von jedem erwartet wird, ist eine der wichtigsten Übungen.

Denn hinter blumig formulierten Visionen können sich noch gewaltige Konfliktpotentiale von sehr unterschiedlichen Vorstellungen verstecken. Eventuelle Diskrepanzen offen anzusprechen und zu sehen, ob und wie die Gruppe mit den Widersprüchen in den verschiedenen Visionen weitergehen möchte ist ein wichtiger Schritt in dieser Phase, der eine wesentliche Basis für das Miteinander des Gesamtprojektes legt.

 

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