Kompass als Diagnosetool

Um Projekte erfolgreich umzusetzen, braucht es einen Fokus auf alle Aspekte des Kompass: Individuen, Gemeinschaft, Intention, Struktur, Arbeit, Ernte und Gesellschaft. Daher kann der Kompass als sehr hilfreiches Diagnosetool für die Arbeit mit Projektgruppen dienen: Wo liegen die Stärken der Gruppe, wo gibt es Schwächen?

2 Ansätze zur Nutzung als Diagnosetool

„Von den Individuen zur Gruppe“

Als ersten Schritt können die Gruppenmitglieder ihre eigenen Stärken und Schwächen in der Kompass-Systematisierung einordnen. In einem zweiten Schritt werden in Gesprächen mit Kollegen Selbst- und Fremdwahrnehmung verglichen. Dies ist eine interessante Übung, die sowohl der eigenen Bewusstseinsbildung (Individuen), als auch der Gemeinschaftsbildung dient.

In einem zweiten Schritt wird die Gruppe unter zwei Gesichtspunkten analysiert:

1.) Die Stärken, die die Einzelnen mitbringen.

2.) Die Frage, ob die Gruppe die Individuen diese Stärken auch einbringen lässt, oder ob etwas diesen Prozess verhindert.

„Von der Gruppe zu den Individuen“

Ein anderer Weg, den Kompass als Diagnosetool zu nutzen, ist es, dass die Gruppenmitglieder einzeln die Kompetenzen der Gruppe in den verschiedenen Aspekten bewerten, und sich dann im Anschluss über ihre Bewertungen austauschen. Dieser Austausch wird sicher interessante neue Sichtweisen für Manche generieren und das Bewusstsein für die eigene Gruppe und die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Individuen in der Gruppe verändern.

Demnächst wird an dieser Stelle auch ein Selbst-Evaluierungs-Test für Gruppen zu finden sein, mit dem sich Gruppen aufgrund von verschiedenen Fragen ihre Stärken und Schwächen diagnostizieren können.

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