Projektentwicklung

Die Intention des Kompasses ist, eine Orientierungshilfe zu geben, worauf Menschen in der Projektentwicklung von gemeinschaftlichen Projekten achten müssen. Der Kompass kann in jeder Situation, in der auf die Weiterentwicklung des Projektes geschaut wird, für eine Analyse der Situation und die Erarbeitung der notwendigen Schritte genutzt werden. So stellen wir sicher, keinen Aspekt, der wichtig ist, zu vergessen oder zu vernachlässigen.

Für jeden neuen Schritt ist es wichtig, den ganzen Gemeinschaftskompass im Auge zu haben. Die sieben Aspekte des Kompass erscheinen, wie in einem Hologramm, in jedem Unterschritt des Projektes wieder. Sie haben dort stets wieder Bedeutung. Wenn neue Pläne gemacht werden, so kann mithilfe des Kompasses kontrolliert werden, ob alle Aspekte bedacht wurden. Er zeigt auf, wenn es Aspekte gibt, die im Eifer des Aktivismus vergessen wurden.

Die Frage, ob die Planungen den Individuen und der Gemeinschaft dienen, ist eine Frage, die der Kompass stets aufwirft. Auch die Frage: Passt die Planung zur ursprünglichen Intention? stellt der Kompass jedem Teilprojekt. Weitere Leitfragen, die der Kompass in Erinnerung ruft, sind die Frage, welche Strukturen es dafür braucht, und natürlich, wie die Pläne umgesetzt werden sollen.

Die Ernte – bei uns besonders gefährdet!

Besonders gefährdet ist in unserem Kulturkreis in der Projektentwicklung immer der Aspekt der “Ernte”  Wir sprechen gerne über Ziele, entwickeln Pläne und Strukturen und arbeiten. Aber immer wieder innezuhalten und auszuwerten, wo wir stehen, aus Erfahrungen zu lernen, wird oft vergessen. Auch allen Beteiligten immer wieder Wertschätzung auszudrücken und (Zwischen-)Erfolge zu feiern, dies vernachlässigen wir viel zuoft. Der Aspekt “Ernte” dient dazu, dies stärker im Bewusstsein aller Aktiven zu verankern.

 

 

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