Was ist das Besondere am „Kompass“?

Der „Kompass für gemeinschaftliche Projektentwicklung“ ist von vielen anderen Modellen zur Organisationsentwicklung oder dem menschlichen Miteinander inspiriert.

Der „Projektplanungszyklus“ von Ziele setzen – Planen – Umsetzen – Auswerten, der auch im Kompass zu erkennen ist, ist Teil jeder Projektplanungsmethode. Was macht den Kompass besonders?

Wir sehen zwei Besonderheiten am Kompass:

Ein wesentlicher Faktor ist die Schlichtheit und Logik in der Systematisierung, die es ermöglicht, mit wenigen Sätzen weitreichende Hinweise zu geben.

Die andere Besonderheit ist die Tatsache, dass der Kompass nicht nur die vier Projektmanagement-Schritte aufzählt, sondern die drei Handlungsebenen „Individuen“ – „Gemeinschaft“ – „Gesellschaft“ miteinbezieht. Die zentrale Position der Dualität „Individuen in Gemeinschaft“ unterscheidet den Kompass von allen anderen Projektentwicklungsmodellen (außer dem vom Kompass inspirierten „CLIPS„-Modell). Unsere These ist, dass Projekte dann besonders erfolgreich sind, wenn sie einen besonderen Fokus darauf haben, wie Individuen und Gemeinschaft gute Synergien entwickeln können. Hier ist der Kompass genauso gruppendynamisches Konzept wie Modell für Projektentwicklung. Das Besondere am Kompass ist, dass er diese beiden Herangehensweisen an Prozesse  – den gruppendynamischen und den „Projektmanagement“-Ansatz – integriert.

Zwei verwandte Ansätze, von denen wir auch stark inspiriert wurden oder die vom Kompass inspiriert worden sind, möchten wir hier explizit vorstellen.

Dragon Dreaming – eine wichtige Inspirationsquelle für den „Kompass“

CLIPS (Community Learning Incubator Program for Sustainability) – ein Programm zur Gründung von Gemeinschaften – erarbeitet in einer Gruppe von Gemeinschaftsberatern aus 9 europäischen Ländern, stark vom Kompass inspiriert.

Auf den folgenden Seiten wird eine Brücke zwischen „Kompass“ und anderen verwandten Ansätzen geschlagen:

Themenzentrierte Interaktion

Deep Democracy

Conscious Collaboration

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