Ernte

Oft brennen Projektengagierte schnell aus, da Projekte starken Einsatz fordern und nicht immer viel „zurückkommt“. Das Themenfeld „Ernte“ richtet die Aufmerksamkeit auf alles, wie wir aus dem, was wir getan haben, Kraft bekommen, schöpfen oder weitergeben können, sowie auf die Frage, was wir verändern sollten.

Das „Innehalten“ und „Feiern“ dessen, was bereits erreicht wurde, das Würdigen der Erfolge und auch der Mißerfolge – als eine Lernchance, für die Zukunft etwas zu verändern – sind wichtige Bereiche der Ernte.

Dies kommt in Projekten, die sich viel vorgenommen haben, oft zu kurz. Dabei ist es ein entscheidender Schlüssel für langfristigen Erfolg.

Das Themenfeld „Ernte“ wirkt auf zwei Ebenen sehr stark: Durch die Reflektion, die Auswertung des Geschehenen trägt es zur ständigen Kompetenzerweiterung und Anpassung der Strategien bei und damit zum Erfolg des Projektes.

Durch den Aspekt des „Feierns“, der Wertschätzung, der Würdigung, trägt sie wesentlich zu einem positiven Gemeinschaftsklima bei und beugt dem Burn-out von Aktivisten vor.

Fragen, die in dieses Themenfeld hereinreichen, sind Fragen wie: Was haben wir aus der bisherigen Projekterfahrung gelernt? Was können wir optimieren? Wie können Synergieeffekte erzeugt werden? Wie kann man aus vermeintlichen „Gegenspielern“ in Behörden oder dem Umfeld „Verbündete“ machen?

Eine Schlüsselfunktion nimmt in diesem Themenfeld das Thema „Wertschätzung“ ein. Eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung in Gruppen aufzubauen ist ein ganz wesentlicher Fokus dieses Themenfeldes.

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