Standortbestimmung mit dem Gemeinschaftskompass

Der Gemeinschaftskompass kann hervorragend genutzt werden, um die Stärken und Schwächen eines Projektes zu analysieren, und daraus dann die wichtigsten nächsten Schritte abzuleiten. Die Kernaussage des Gemeinschaftskompasses ist, dass es Aufmerksamkeit auf die sieben Aspekte: Individuen, Gemeinschaft, Intention, Struktur, Praxis, Ernte und Welt braucht, um Gemeinschaftsprojekte erfolgreich umzusetzen. Zentral ist dabei das Miteinander von Individuen in Gemeinschaft.

Ein Weg dazu, ist es, dass die Gruppenmitglieder intuitiv einschätzen, in welchen Bereichen sie die Stärken und in welchen die Schwächen der Gruppe sehen. Ein anderer Weg dazu ist meine Standortbestimmungstabelle. Mit diesem Fragebogen können Menschen ihre Gruppe analysieren, um die Stärken und Schwächen zu identifizieren.

Die Tabelle liefert dann eine Einschätzung, wo die Stärken und Schwächen liegen. Wichtig ist, zu wissen, dass sie nicht unbedingt die Wahrheit über die Gruppe liefert. Sie zeigt eine Sichtweise auf das Projekt.

Genau diese Subjektivität der Standortbestimmung ist jedoch auch eine Stärke. Denn wenn verschiedene Gruppenmitglieder ihre Gruppe einschätzen – sowohl intuitiv wie auch mit dem Fragebogen – dann sind die Gespräche über die unterschiedlichen Wahrnehmungen eine sehr interessante Vertiefung des gemeinschaftlichen Bewusstseins für die Gruppe. In diesem Artikel habe ich ausführlich erläutert, wie diese verschiedenen Sichtweisen genutzt werden können.

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